Kabelfernsehen, Kabel-TV
Reparatur, Service, Installation in Berlin

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Bei Kabelfernsehen werden Rundfunk- und Fernsehprogramme über ein Breitbandkabel übertragen. Mit der Einführung durch die ehemalige Deutsche Bundespost Ende der siebziger Jahre verschwanden langsam die Antennenwälder auf den Dächern.

Antennenwald auf einem Hausdach in Berlin Gleichzeitig wurde das private Fernsehen mit SAT 1 eingeführt. Der Bau von Sat-Anlagen war in den achtziger Jahren noch ein kostspieliges Unternehmen. Da immer mehr Programme gesendet wurden, schlossen sich viele Menschen an das Kabelfernsehen an. Auch in der "DDR" entstanden in den achtziger Jahren in den großen Plattenbau-Siedlungen vereinzelt Kabelfernsehnetze, mit denen man sogar westdeutsche Programme empfangen konnte. In Neubrandenburg war seinerzeit das Kabelfernsehnetz schon beachtlich gut ausgebaut. Nach der Privatisierung der staatlichen Bundespost gingen die Kabelnetze an die Deutsche Telekom über, die jedoch die Kabelnetze aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen musste. Größter Anbieter ist heute die Kabel Deutschland GmbH mit ca. 9,5 Millionen Kabelteilnehmern. Ein weiterer Anbieter ist in NRW und Hessen die Unitymedia. Es gibt immer wieder Versuche die verschiedenen Kabelnetzbetreiber zu übernehmen, um somit ein weiteres Monopol zu schaffen, allerdings hat das Bundeskartellamt ein Augenmerk auf solche Bestrebungen. Heutzutage hat in Großstätden wie Berlin so mancher Hauswirt Schwierigkeiten eine Wohnung zu vermieten, die keinen Zugang zum Kabel- oder Satellitenfernsehen hat.

In einem Wohngebäude wird vom Kabelnetzbetreiber ein Übergabepunkt im Hausanschlussraum installiert. Von dort gehen die Signale über ein Verteilsystem zur Antennendose in den einzelnen Wohnungen. Somit ist das Kabelfernsehen eine Art Gemeinschaftsantenne. Übertragen werden zurzeit analoge und digitale Programme. Im normalen UKW Rundfunkbereich 87,5 – 108 MHz werden zusätzlich analoge Rundfunkprogramme übertragen. In letzter Zeit werden von der Kabel Deutschland GmbH neue sogenannte (neudeutsch) Triple Play-Angebote den Kunden unterbreitet. Die bestehenden Kabelnetze müssen Upstreamfähig umgerüstet werden, um breitbandige Telefon- und Internetdienste zusätzlich zu den bisherigen Rundfunk- und Fernsehprogrammen anbieten zu können. Die Kunden der Kabel Deutschland GmbH können dann über den Datenanschluss einer Multimediadose und einem Kabelmodem diese Triple Play-Angebote in Anspruch nehmen.

Für die Nutzung eines Anschlusses für das Kabelfernsehen muss eine monatliche Gebühr entrichtet werden.

Zum Empfang von analogen Fernsehprogrammen eignen sich alle Fernseh-, Video- und Rundfunkgeräte. Im Gegensatz zur Satellitenanlage kann man an einer Antennendose meist mehrere Geräte betreiben. Diverse Anschlusskabel lassen sich einfach verlängern oder über einfache Verteiler verzweigen, um somit mehrere Geräte mit Antennensignalen zu versorgen. Für den Empfang von digitalen Kabelfernsehsignalen benötigt man eine DVB-C Set Top Box, da nur hochwertige TV-Geräte wie z.B. Metz oder Loewe einen DVB-C Tuner incl. Kartenschacht für digitales Kabelfernsehen eingebaut haben. Viele digitale Programme sind in Kabelnetzen verschlüsselt. Es müssen für die Freischaltung noch mal zusätzliche Gebühren bezahlt werden. Die öffentlich rechtlichen Programme sind im digitalen Kabelfernsehen natürlich frei zu empfangen.

Bis 2010 soll in Europa das analoge Fernsehen auch in den Kabelnetzen abgeschaltet werden. Neuerdings gibt es Gerüchte, das in Berlin bereits schon ab 2008 das analoge Kabelfernsehen beendet wird. Darüber würden jedoch die meisten Kunden verärgert reagieren, da auch viele neuere Geräte wie Fernsehgeräte mit Flachbildschirmen nur mit einem analogen Tuner ausgestattet sind. Schon heute bietet Kabel Deutschland seinen Kunden in den Verträgen kein analoges Fernsehen mehr an, obwohl die analoge Aussendung im Kabelnetz noch besteht. Der Kunde hat auf analoges Fernsehen im Kabelnetz jedoch keinen vertraglichen Anspruch mehr.

Der Betrieb und die Kabelbelegung werden durch die Landesmedienzentrale des jeweiligen Bundeslandes genehmigt. Ein Übertragungskanal wird für einen öffentlichen Kanal freigehalten. In Berlin wird dieser Kanal OKB (Offener Kanal Berlin) genannt. Dieser Kanal ist eine Art Bürgerfernsehen, über den jedermann einen eigenen Programmbeitrag ohne große Kosten senden kann. Ferner sind z.B. im Berliner Kabelnetz spezielle regionale Fernsehsender, die nur im Kabelfernsehen zu empfangen sind.

Einmessen einer Kabelanlage Die Empfangsqualität ist bei Kabel-TV normalerweise gut. Bis zum Ende der Netzebene 3, das ist der Übergabepunkt im Hausanschlussraum ist an der Qualität der Signale meistens nichts zu beanstanden. In der Praxis treten jedoch bei den Verteilanlagen der Netzebene 4 Störungen auf. Das liegt meistens an veralteten schlecht geschirmten Koaxkabeln, die nur umständlich erneuert werden können. Auch sind häufig Verstärker, Verteiler, Abzweiger und Antennendosen veraltet oder defekt. Viele Fehler und Störungen entstehen auch am Ende der Netzebene 4, das ist hinter der Antennendose in der Wohnung des Kunden. Dort können schlecht geschirmte Antennenanschlusskabel und defekte oder veraltete Antennenstecker oder mangelhafte Verteiler den Fernsehempfang trüben. Manch einer versucht durch ungeeignete billige Breitbandverstärker seinen Kabelfernsehanschluss aufzumöbeln. Meistens wird dadurch das genaue Gegenteil erreicht, und viele haben schon aus Unkenntnis sich einen neues Fernsehgerät gekauft. Später stellte sich dann oft ein falsch montierter Antennenstecker als Fehlerursache heraus. Viele Fehler lassen sich auch nur mit speziellen Antennmessgeräten ermitteln, die dem Normalkunden normalerweise nicht zur Verfügung stehen. Durch diese Fehler treten nicht nur Störungen im eigenen Fernsehempfang auf, es können auch andere Funkdienste wie Flug- Betriebs- und Amateurfunk gestört werden.

Bei Kabelfernseh– und Satanlagen dürfen nur hochwertige Antennenleitungen und Verteiler verwendet werden. Dabei ist auf ein hohes Schirmungsmaß zu achten, damit die verschiedenen Funkdienste sich nicht untereinander beeinflussen. Die Frequenzen für Kabel- und Sat-Anlagen werden doppelt genutzt, und noch von anderen Funkdiensten verwendet. Wirken schlechte oder defekte Anschlusskabel wie Antennen, wirkt sich das negativ auf den Empfang aus. Nur bei DVB-T treten diese Störungen weniger auf, weil die Ausstrahlung, nur in für den Rundfunk freigegebenen Frequenzbereichen stattfindet, und nicht wie beim Kabel- oder Satellitenfernsehen von anderen Diensten zusätzlich genutzt wird.

Das Kabelfernsehen bietet gegenüber DVB-T wesentlich mehr Programme. Die Anzahl ist jedoch durch das Breitbandkabel begrenzt, und über Satellit sind in sehr guter Qualität noch mehr Programme, neuerdings auch HDTV Programme zu empfangen. Die Übertragung von digitalen HDTV- Programmen im Kabelfernsehnetz ist wegen der zahlreichen Mängel in der Netzebene 4 etwas problematisch.

Früher der Express-Fernsehdienst ab 01.04.2010 die MH-Anlagentechnik GmbH repariert und installiert Kabelfernsehanlagen in Berlin und im Umland, und bietet einen kostengünstigen Service. Für diese Arbeiten stehen jahrzehntelange Erfahrung und entsprechende Prüfgeräte zur Verfügung.

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© MH-Anlagentechnik GmbH - Letzte Änderung 01.04.2010

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