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Netzwerke

Sind in einem Haushalt mehrere Computer vorhanden kommt oft der Wunsch auf diese zu vernetzen um Peripherie-Geräte wie Drucker, Scanner und ähnliches gemeinsam zu nutzen. Der Aufbau eines kleinen Netzwerkes ist mit den heute zur Verfügung stehenden Mittel einfach zu verwirklichen. Dennoch ist es hilfreich über einiges über Hard- und Softwaregrundlagen eines Netzwerkes zu wissen.

TCP/IP

Kommunizieren Computer miteinander geschieht das über eine gemeinsame Sprache, den Protokollen. Für Netzwerke und das Internet sind die beiden wichtigsten das TCP (Transmission Control Protocol) und IP (Internet Protocol).

IP

Wenn zwei Computer mit einander Daten austauschen sollen, so müssen beide eindeutig adressiert werden, um den richtigen Empfänger zu ermitteln. Dazu werden im IP-Adresspaket die Sender- und die Empfängeradresse eingetragen. In der momentan am meisten verwendeten Version IPv4 besteht eine Adresse aus 32 Bits. Damit sind 232 Adressen darstellbar. Die Notation geschieht als Ganzzahlen im Bereich von 0 bis 255. Die Ganzzahlen werden als durch Punkte getrennte Oktette geschrieben (z. B. 198.162.142.195).

TCP

TCP regelt wie Daten zwischen den Computern ausgetauscht werden. Die Daten können zwischen zwei Geräten bidirektional übertragen werden. TCP setzt auf IP auf. Daher spricht man oft von TCP/IP.

Netzwerk einrichten

Kleines Heimnetz mit Drucker Zum Einrichten eines kleinen Netzwerkes für den Hausgebrauch reicht Hardware für wenige Euros aus, um Peripheriegeräte gemeinsam nutzen zu können. Für jeden Computer muss eine Netzwerkkarte vorhanden sein, die bei modernen Rechner oftmals bereits auf dem Mainboard sitzt. Eine Netzwerkkarte ist für 5,00 bis 10,00 EUR im Fachhandel erhältlich. Dazu kommen die Cat5-Patchkabel etwa für 20,00 EUR für 20 m und ein einfacher Hub (ca. 10,00 EUR), um die Geräte miteinander zu verbinden. Zu Beachten ist, dass das Peripheriegerät netzwerktauglich ist. Ansonsten ist die Treibersoftware auf jeden Client extra zu installieren.

Sind die Netzwerkkarten in die Computer eingebaut, alles verkabelt und die Treiber der Netzwerkarte installiert, kann das Netzwerk eingerichtet werden. Im Gerätemanager sollte die Netzwekkarte jetzt als betriebsbereit gekennzeichnet sein. Die zur Einrichtung notwendige Software ist auf allen modernen Betriebssystemen vorhanden sein. Hier wird sie am Beispiel von MS-Windows 2000 professional™ beschrieben. Bei anderen Betriebssystemen ist analog vorzugehen.

Über Start/Einstellungen/Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen gelangt man zu den Netzwerkverbindungen. Mit einem Rechtsklick auf LAN-Verbindung das Kontextmenü öffnen und Eigenschaften anklicken. In dem sich nun öffnenten Fenster sollten die Checkboxen Client für Microsoftnetzwerke, Datei- undDruckerfreigabe für Microsoftnetzwerke und Internetprotokoll (TCP/IP) angekreuzt sein. Dann Internetprotokoll (TCP/IP) markieren und und die Eigenschaften öffnen. Dort sollten IP-Adressen automatisch beziehen und DNS-Serveradresse automatisch beziehen aktiviert werden.

Nun sind noch die Ordner, die gemeinsam genutzt werden sollen auf jedem Client freizugeben. Dazu im Windows-Explorer rechts auf den Ordner klicken und im Kontextmenü Freigabe anklicken. Unter dem Reiter Freigabe kann nun der Ordner freigegeben werden. Die Verwendung eines Kennwortes ist optional. Wenn an allen Clients diese Einstellungen durchgeführt wurden, sollten nach dem Anklicken von Netzwerkumgebung/benachbarte Computer alle Rechner des Netzwerkes erkannt werden. Jetzt steht der gemeinsamen Nutzung von Bildern, Dateien, Musik und Filmen nichts mehr im Wege. Noch nicht eingegangen wird hier auf die gemeinsame Internetnutzung und die Sicherheitsaspekte. Dies geschieht auf einer Extraseite.

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© MH-Anlagentechnik GmbH - Letzte Änderung 01.04.2010

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