Stromeinsparung, Standby Betrieb

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Der Anteil an Geräten der Unterhaltungselektronik, Computern mit ihren peripheren Geräten wie Drucker Modem usw, Telefonanlagen, Radiowecker, Antennenverstärker, Uhren im Herd und in der Mikrowelle usw. hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Diese Geräte laufen überwiegend alle im Standby Betrieb und verbrauchen somit Strom, obwohl sie eigentlich nicht immer dauernd genutzt werden. Wenn auch einzelne Verbraucher einen geringen Stromverbrauch im Standby Betrieb aufweisen, so summiert sich der Energieverbrauch durch die große Anzahl der Geräte. Das können Beträge im Wert von 100 EUR und mehr sein, obwohl sich kein direkter Nutzen durch den Standby Betrieb ergibt. Oft ist der PC den ganzen Tag eingeschaltet, obwohl er nur kurze Zeit mit ihm gearbeitet wird. Allein ein Drucker ist den ganzen Tag in Wartestellung um für den nächsten Druckauftrag bereit zustehen. Ein ca. fünf Jahre alter Laserdrucker nimmt mehr Strom im Standby Betrieb auf, als der Strom, der für den eigentlichen Druck gebraucht wird.

Bei einem 10 Jahre alten Fernsehgerät kostet der Standby Betrieb ca. 12,- Euro jährlich. Die neuen Flachbildschirme sind auch nicht viel besser, und meistens ist der Hauptnetzschalter bei den modernen Geräten umständlich an der hinteren Rückwand angebracht, und somit schwierig zu erreichen. Fernsehgeräte mit einem ökoschalter, wie es sie vor Jahren von der Firma Grundig gab, werden nicht mehr produziert. Der Stromverbrauch von großen Plasma TV Geräten liegt zwischen 300- 500 Watt pro Stunde. über den Stromverbrauch im Standby Betrieb und im Normalbetrieb der Geräte kann man sich in den Produktunterlagen der Hersteller informieren.

Für Computer und ihren peripheren Geräten gibt es Steckdosenleisten mit einer Master-Slave-Funktion zu kaufen. Wenn der Computer abgeschaltet wird, werden alle an der Steckdosenleiste angeschlossenen Geräte automatisch mit abgeschaltet. Allerdings gibt es bei diesen Geräten qualitativ große Unterschiede, auch beim Schutz gegen überspannungen bei Gewittern.

Vor dem Kauf eines PC sollte man sich überlegen, ob ein Notebook nicht alle Funktionen voll erfüllt, die man von einem Computer erwartet. Ein Notebook verbraucht ungefähr nur ein drittel Strom, gegenüber einen PC, weil die Geräte wegen des Akkubetriebes auf geringen Stromverbrauch konstruiert werden.

Ein High End PC mit schnellen Prozessoren und sehr guten Grafikkarten, Brennern, TV Tunern und mehreren Festplatten kann im Betrieb bis 300 Watt pro Stunde verbrauchen. Da dreht sich die Zählerscheibe.

Um die Energiekosten zu ermitteln wird ein Energiemessgerät zwischen Steckdose und dem Gerätenetzstecker gesteckt. Die Geräte gibt es für ca. 20,- EUR sowohl im Fachhandel als auch in Baumärkten zu kaufen. Messgeräte können vom Stromversorger auch ausgeliehen werden, denn schließlich braucht man die Geräte nur zur kurzzeitigen überprüfung. Mit diesen Messgeräten kommen Sie den Stromfressern auf die Spur. Der Stromverbrauch eines Vier-Personenhaushaltes liegt bei ca. 3500 Kilowattstunden im Jahr.

Wer normale Glühbirnen durch Energiesparlampen austauscht, spart viel Strom, und durch die richtige Gerätenutzung kann ebenfalls viel eingespart werden. Ein Kühlschrank sollte nach Möglichkeit in einem unbeheizten Raum aufgestellt werden. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern sollte immer die gesamte Füllkapazität ausgenutzt werden. Auf Wäschetrockner, und elektrischen Heizkörper sollte ganz verzichtet werden.

Mit jeder eingesparten Kilowattstunde spart man im Elektrizitätskraftwerk drei Kilowattstunden an Primärenergie und somit auch an CO2 Emissionen und anderen Schadstoffen.

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